Söhne Mannheims mit dem Vision Award 2012 ausgezeichnet
Michael Herberger bei seiner Dankesrede auf dem Vision Summit in Potsdam

Die Söhne Mannheims wurden im  Mai 2012 für ihr soziales Engagement mit dem Vision Award 2012 ausgezeichnet. Sie hatten das Projekt gegen Kinderarmut "Aufwind Mannheim” aus der Taufe gehoben. In seiner Laudatio auf dieses Engagement hob Peter Eigen, Gründer von Transparency International, hervor, dass die Söhne damit  einen Standard für soziales Engagement von Künstlern gesetzt haben.
Soziales Engagement von Künstlern, so Eigen in seiner Laudatio weiter, ist glücklicherweise keine Ausnahme mehr. Für den Stellenwert von zivilgesellschaftlichem Engagement ist es deshalb von besonderer Bedeutung, da kaum jemand unsere emotionale Ebene so wirkungsvoll zu erreichen vermag wie Künstler.

Die wahre Qualität und die Wirksamkeit eines Projektes läßt sich leicht daran überprüfen, inwieweit die Menschen, denen geholfen wird, befähigt werden, sich selbst zu helfen. Hier haben die Söhne Mannheims als Impulsgeber für Aufwind ein Zeichen gesetzt, das die Auszeichnung mit dem Vision Award 2012 unbedingt verdient. Die Einrichtung Aufwind-Mannheim in der Mannheimer Neckarstadt, die der Aufwind-Mannheim e.V. ermöglicht bietet Kindern aus nicht intakten Familien und mit emotionalen Störungen nicht nur die notwendige soziale Auffangbetreuung an, sondern geht weit darüber hinaus: Die Kinder bei „Aufwind“ erhalten dort Selbstbewusstsein und sehr handfeste Perspektive, ihr Leben selbst zu meistern. Sie lernen dabei, Verantwortung für sich, aber auch für die Gemeinschaft zu übernehmen.

Neben den Söhnen Mannheims wurden 2012 auch einer der Pioniere der internationalen Mikrofinanzbewegung Jaques Attali, Gründer von Planet Finance und Berater französischer Präsidente und Paul Cvilak, Gründer des ersten gemeinnützigen IT-Systemhauses in Europa ausgezeichnet. Zwei weitere Auszeichnungen gingen an Initiatorinnen zukunftsweisender Bildungsprojekte, Margret Rasfeld und Sandra Schürmann.

Der VISION SUMMIT, in desen Rahmen die Preise verliehen wurden, wurde 2007 von Peter Spiegel in seiner damaligen Rolle als Generalsekretär des Global Economic Network ins Leben gerufen.